Ungeachtet des von Schwarz-Rot angekündigten Aufnahmestopps will Bundesinnenminister Alexander Dobrindt in den kommenden Wochen weitere Afghanen nach Deutschland einfliegen lassen – „möglicherweise auch in verstärkter Form“. Das erklärte der CSU-Politiker im Bundestags-Innenausschuss.
Laut Dobrindt handelt es sich um „weniger“ als 2.000 Personen aus vier unterschiedlichen Aufnahmeverfahren. Darunter seien 218 Afghanen im Rahmen des sogenannten Ortskräfte-Programms. Alle halten sich derzeit noch in Pakistan auf.
Wer eine rechtsverbindliche Aufnahmezusage habe und sowohl das Verfahren als auch die Sicherheitsüberprüfung erfolgreich durchlaufen habe, könne nach Deutschland geflogen werden, sagte der Minister. Wer eine solche Zusage nicht habe, müsse davon ausgehen, nicht aufgenommen zu werden.
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