Gerhard Hillebrand hat sein Amt als Verkehrspräsident im Präsidium des ADAC niedergelegt. Der Schritt folgt auf massive Kritik aus der Mitgliedschaft und eine Kündigungswelle, die der Club selbst nach Hillebrands Aussagen registriert.
Auslöser war ein Interview zum Jahreswechsel in der Neue Osnabrücker Zeitung. Darin sprach sich Hillebrand für höhere Benzin und Dieselpreise aus, begründet mit Klimaschutzzielen und dem CO2 Preis. Der ADAC halte die CO2 Bepreisung für ein richtiges Instrument, sagte Hillebrand, und betonte, es brauche den Anreiz für den Umstieg auf klimaschonende Alternativen.
Die Reaktion kam schnell und laut. Der ADAC berichtet von erheblichen Irritationen, vielen Beschwerden und zahlreichen Kündigungen. In sozialen Netzwerken zeigten Nutzer Kündigungsschreiben oder erklärten öffentlich ihren Austritt, bei einem Club mit rund 22 Millionen Mitgliedern ein Warnsignal, das nicht mehr wegzudrücken ist.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











