Im Satteldorfer Freibad ist es am vorvergangenen Sonntag zu tumultartigen Szenen gekommen: Nachdem die Kapazitäten des Freibads in der baden-württembergischen Kleinstadt bereits mit 1.500 Personen voll ausgelastet waren, wurde durch die Badeleitung ein Einlass-Stopp verhängt: Niemand sollte mehr hereinkommen. Doch das löste Szenen aus, die von Augenzeugen gegenüber dem SWR als „Anarchie“ bezeichnet werden.
Gegenüber dem öffentlich-rechtlichen Sender sprach die Betreiberin des Kiosks im Freibad, Peggy Knüpfer-Knab, über die erschreckenden Szenen: „Ich hatte Angst“, stellt sie klar. Die Badegäste hatten sich gewaltsam Zutritt zu ihrem Kiosk und der Küche des Freibads verschafft – laut Knüpfer-Knab nur, weil ihnen die Zubereitung der Pommes zu langsam ging.
„Ich war sehr dankbar, dass ich einen männlichen Mitarbeiter hatte, der hinter mir stand“, stellte Knüpfer-Knab fest. Zu ihrer eigenen Sicherheit und auf Anraten des Bürgermeisters des Ortes schlossen sich die Mitarbeiter des Kiosks während der tumultartigen Szenen ein. Verletzt hat sich vom Personal niemand.
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