Der bisherige Amtsinhaber Matthias Rudolph hat die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in der brandenburgischen Stadt Fürstenwalde gewonnen. Der von der AfD unterstützte Kandidat setzte sich am Sonntag mit 53,5 Prozent der Stimmen gegen seinen Konkurrenten Mathias Papendieck durch. Damit wird Rudolph sein Amt bis 2034 innehaben. Es ist ein Erfolg, den die AfD für sich wertet.
Die AfD, die seit 2024 stärkste Kraft in der Stadtverordnetenversammlung der Stadt ist, hatte den Bürgermeister im Wahlkampf aktiv unterstützt, obwohl dieser offiziell als Kandidat des Bündnisses Fürstenwalder Zukunft (BFZ) sowie der BVB/Freien Wähler antrat. So verzichtete die AfD bei der Wahl auf einen eigenen Kandidaten und stellte sich auf die Seite von Rudolph.
Auf der anderen Seite hatte die örtliche CDU ihren eigenen Unvereinbarkeitsbeschluss gebrochen und mit Linken, SPD und Grünen den gemeinsamen Gegenkandidaten Papendieck aufgestellt. So wurde die Wahl in der brandenburgischen Stadt wahrgenommen – und durch den Erfolg von Rudolph zeigt sich, dass die AfD ohne CDU und deren Brandmauer nach rechts Wahlerfolge verzeichnen kann. Hätte Rudolph verloren, hätte entsprechend das Mitte-Links-Bündnis den Sieg für sich reklamiert.
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