Im Zuge einer Frage nach den Gesamtkosten der Asyleinwanderung erhielt NIUS ein längeres Schreiben aus dem Bremer Senat. Statt jedoch auf die Sachfrage einzugehen, antwortete ein Pressesprecher mit einem aktivistischen Kurzreferat. Den Kosten der Masseneinwanderung müssten auch die Chancen und Erträge entgegengesetzt werden. Aufgrund niedriger Geburtenraten sei Deutschland ökonomisch von der Migration abhängig. NIUS zitiert die Mail des Pressesprechers vollständig und unterzieht die Argumente einem Faktencheck.
Der Sprecher der Bremer Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration ist grundsätzlich überzeugt, dass Deutschland auf die Milliarden verschlingende Asylpolitik angewiesen ist. Er rechtfertigt die Masseneinwanderung in seinen Ausführungen nicht nur asylrechtlich bzw. moralisch, sondern behauptet sogar, sie nutze dem Land in volkswirtschaftlicher Hinsicht.
So schreibt der Sprecher: „Ich will die Gelegenheit nutzen, darauf hinzuweisen, dass jeder Betrachtung von Kosten immer auch die Betrachtung von Erträgen gegenübergestellt werden kann. Natürlich ‚kostet‘ die Unterbringung von Geflüchteten und Schutzsuchenden Geld. Aber auch die Investition in Bildung, Ausbildung, Straßen und sonstige Infrastruktur kostet Geld (man staunt, wie viel), aber es leuchtet unmittelbar ein, warum diese Investitionen sinnvoll sind – und es zeigt sich, dass ein Land ökonomisch abgehängt wird, wenn es solche Investitionen scheut.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











