Ministerpräsident Hendrik Wüst: Gewogen und zu schwer befunden

vor etwa 2 Monaten

Ministerpräsident Hendrik Wüst: Gewogen und zu schwer befunden
Bildquelle: Tichys Einblick

Die Automobil-Industrie Deutschlands ist zwar im Niedergang. Alte, mit dem Auto verbundene Gewohnheiten, sind aber, Gott sei Dank, noch tief iin der deutschen Seele verwurzelt. Nichts zeigt in Deutschland sicherer Rang und Erfolg an, wie das Auto. Es ist und bleibt das Prestigeobjekt. Kein Wunder, dass der Ministerpräsident Wüst deshalb Wert auf ein großes, schweres und gepanzertes Auto Wert legt. Es symbolisiert ja nicht nur die Würde seines Amtes, sondern auch sein persönliche, also die konditionale Form von dem, was er ist, oder zumindest sein will.

Durch das Land, dessen Ministerpräsident er ist, fließt nun ein Fluß und deshalb wurden hier einst viele Brücken gebaut, damit man leicht und trockenen Fusses von einer zur anderen Seite gelangen konnte. Jetzt sind leider viele dieser Brücken, wie auch vieles andere in diesem Lande, dessen Ministerpräsident er ist, marode, etliches sogar sehr marode. Und eine Brücke davon, die Theodor-Heuss-Brücke, ist ganz besonders marode. So marode, dass sie für Lastwagen über 3,5 Tonnen gesperrt ist. Also auch für den schönen, großen, nicht-elektrischen und eindruckheischenden Dienstlastwagen von Herrn Wüst. Warum so viele Brücken und auch andere Dinge in seinem Land marode sind, weiss der Ministerpräsident natürlich nicht. Immer hat er aber eine Ahnung, wer dafür verantwortlich sein könnte. Wahrscheinlich liegt es an den Rechten, oder an Putin oder an Trump. Auf keinem Fall aber an ihm oder seiner Partei.

Milliarden fließen in Deutschland und Nordrhein-Westfalen und Deutschland an öko-sozialistische Prestigeprojekte. Förderprogramme der Logos der Zivil-Gesellschaft, Klima-Agenturen. die mit Geld dafür Sorgen, dass Kohlevorkommen geflutet werden und an alles was grün, links und woke ist, und gerne leistungslos vom Geld anderer Leute lebt. Gleichzeitig zerfällt die Infrastruktur und die innere Sicherheit verfällt. Dafür ist kein Geld vorhanden. Der Staat scheint nicht nur nicht mehr in der Lage sein, die elementarsten Aufgaben wie Sicherheit und Bereitstellung einer funktionierenden Infrastruktur zu gewährleisten. Er will es offenbar gar nicht mehr. Straßen, Schienen, Schulen, Stromnetze, überall wird auf Verschleiß gefahren. Mit dem schweren Dienstlastwagen des Ministerpräsidenten bekommt das Problem jetzt aber, im wahrsten Sinne des Wortes, Gewicht.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Tichys Einblick

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Tichys Einblick zu lesen.

Weitere Artikel