Milliardenschweres Zusatzgeschäft: Wie Tesla, BYD und andere mit der EU-Klimaideologie Milliarden verdienen

vor 8 Monaten

Milliardenschweres Zusatzgeschäft: Wie Tesla, BYD und andere mit der EU-Klimaideologie Milliarden verdienen
Bildquelle: NiUS

Für Autobauer gelten sogenannte Flottenobergrenzen für die CO2-Bilanz. Wer die nicht schafft, muss Strafe zahlen oder sich CO2-Zertifikate kaufen. Das nutzen E-Autohersteller wie Tesla und BYD und machen daraus ein milliardenschweres Zusatzgeschäft – und verkaufen ihre Zertifikate an die Konkurrenz. Doch auch E-Autofahrer können sich bezahlen lassen.

Tesla hat 2024 einen Umsatz von 97,69 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Der Gewinn lag bei rund sieben Milliarden Dollar. Ein erheblicher Teil des Gewinns stammt aus dem Handel mit sogenannten Regulatory Credits, also CO2-Zertifikaten, die Tesla an die Konkurrenz von anderen Autobauern verkauft. 2024 nahm der Elektroautohersteller durch diesen Handel rund 2,7 Milliarden Dollar ein. Ein Plus von 54 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allein im vierten Quartal 2024 verdiente Tesla 692 Millionen Dollar mit dem Verkauf der Zertifikate, was fast 30 Prozent des Reingewinns von 2,33 Milliarden Dollar ausmachte.

Schon seit 2009 hat Tesla insgesamt fast neun Milliarden Dollar mit dem Verkauf von Verschmutzungsrechten erwirtschaftet. Das Unternehmen hatte ursprünglich damit gerechnet, dass diese Einkommensquelle bis 2020 versiegen würde, weil dann alle Hersteller ihre CO2-Grenzwerte einhalten würden. Doch es kam anders als gedacht …

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