Die Einführung eines digitalen Euro könnte für Europas Banken zum Milliardenproblem werden. Das zeigt eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft PwC, die im Auftrag der drei Europäischen Kreditverbände erstellt wurde.
Demnach müssten allein die 19 untersuchten Banken mit Umstellungskosten von über zwei Milliarden Euro rechnen. Auf den gesamten Euroraum hochgerechnet drohen laut Studie Belastungen zwischen 18 und 30 Milliarden Euro – je nach Szenario.
Trotz der Pläne von EU-Kommission und der Europäische Zentralbank (EZB) sehen viele Kreditinstitute den Nutzen des Digital-Euro kritisch. „Ein paralleles System würde vor allem zusätzliche Kosten und Komplexität verursachen, ohne einen erkennbaren Mehrwert für die Kunden zu schaffen“, heißt es aus Bankenkreisen. Bestehende Bezahlmethoden wie Echtzeitüberweisungen erfüllten bereits hohe Standards in Sachen Schnelligkeit und Sicherheit – wozu also der Aufwand?
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











