Die teilverstaatlichte traditionsreiche Meyer-Werft in Papenburg verschluckt hohe Summen an Steuergeldern. Das zeigen Geheimdokumente, die die Bild einsehen konnte: Insgesamt könnten sich die aufgewendeten Mittel auf 1,1 Milliarden Euro innerhalb von drei Jahren belaufen.
So berichtet Bild, dass das Minus im Jahr 2023 bei 260 Millionen Euro lag, im Jahr 2024 sogar bei 575 Millionen Euro. Für 2025, so heißt es weiter, erwarten die Wirtschaftsprüfer weitere 271 Millionen Euro Verlust. Sollte die Werft wirklich um diesen Betrag ins Minus rutschen, wären das rund 1,1 Milliarden Euro Miese in nur drei Jahren.
Die Ampel-Regierung unter Kanzler Olaf Scholz war es, die im Jahr 2024 mit 400 Millionen Euro Eigenkapital – bereitgestellt vom Bund und dem Land Niedersachsen – bei der angeschlagenen Werft einstieg. Das Geld ist mittlerweile verbraucht. Ferner existiert eine staatliche Bürgschaft im Wert von 2,6 Milliarden Euro. Die Bild konnte laut einem Bericht nun ein streng vertrauliches 261-seitiges Prüf-Dokument einsehen, das zeigen soll, dass die Verluste voranschreiten.
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