Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Milliarden-Löcher in der gesetzlichen Krankenversicherung stopfen, indem Patienten stärker belastet werden.
Wie das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) berichtet, will Warken die Zuzahlungen der Versicherten unter anderem für Medikamente deutlich anheben. Die Überlegungen der Ministerin sehen vor, alle Zuzahlungen generell um 50 Prozent zu erhöhen, auch Behandlungen im Krankenhaus wären betroffen.
Laut RND müssten Versicherte zum Beispiel bei Medikamenten künftig 15 statt bisher 10 Prozent des Arzneimittelpreises zuzahlen. Der Mindestanteil stiege demnach von 5 auf 7,50 Euro, der Maximalbetrag von 10 auf 15 Euro. Für eine Krankenhausbehandlung wäre pro Tag eine Zuzahlung von 15 statt 10 Euro fällig. Offen sei allerdings, ob der Vorschlag in der Koalition mitgetragen wird.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











