Nach dem Start seiner Amtszeit vor einem Jahr hat Argentiniens Präsident Javier Milei dem Land einen radikalen Sparkurs verordnet. Bereits einen Monat nach seiner Amtseinführung hatte er die Staatsausgaben so stark gesenkt, dass Argentinien erstmals seit über einem Jahrzehnt einen ausgeglichenen Monatshaushalt verzeichnen konnte.
Argentinien besitzt aufgrund der jahrelangen Regierungszeit der linken Peronisten um Néstor Kirchner eine Reihe an teuren Staatsunternehmen, etwa dem staatlichen Energieversorger ENARSA oder der staatlichen Fluggesellschaft Aerolíneas Argentinas. Diese arbeiten zumeist jedoch nicht profitabel und sind vor allem für eine deutliche Verzerrung von Marktpreisen verantwortlich.
So etwa importiert die ENARSA seit Jahren Strom zu Marktpreisen nach Argentinien, nur um ihn dann im Land günstiger weiterzureichen. So entsteht ein deutlicher Verlust, der, wie der Verlust aller Staatsunternehmen, aus dem Haushalt des Landes ausgeglichen wird. Dabei werden die Unternehmen sowieso mit üppigen Summen direkt subventioniert.
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