Bereits seit einigen Wochen stehen die Zeichen um die Armutsstatistik in Argentinien gut. Vor ein paar Tagen zeigte eine Studie der Beobachtungsstelle für soziale Schulden in Argentinien, dass die Armut in Städten im dritten Quartal deutlich unter das Niveau während der ersten Jahreshälfte und damit auch unter das Niveau von vor dem Amtsantritt des Präsidenten Javier Milei (Apollo News berichtete).
Nun zeigt eine neue Studie der Beobachtungsstelle für soziale Schulden in Argentinien, deren Ergebnisse am Dienstag und Mittwoch veröffentlicht wurden, einen noch deutlicheren Rückgang der Armut, als von vielen erwartet wurde. Demnach befanden sich noch zu Anfang des Jahres, knapp einen Monat nach Amtsantritt Mileis, 54,8 Prozent aller Argentinier in der relativen Armut. Nach einem leichten Rückgang im zweiten Quartal brach die Quote zuletzt ein. Nur noch 38,9 Prozent der Menschen leben in relativer Armut.
Insgesamt befreiten sich sieben Millionen Menschen innerhalb von weniger als einem Jahr aus der Armut, auch wenn immer noch knapp 18 Millionen Argentinier in relativer Armut leben.
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