Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hat der Nichtregierungsorganisation (NGO) „Patenschaftsnetzwerk Afghanische Ortskräfte“ in drei Jahren mehr als 8 Millionen Euro überwiesen, damit diese die Aufnahme gefährdeter Afghanen organisiert. Der Bundesrechnungshof wirft der Behörde nun in einem Prüfbericht vor, kaum kontrolliert zu haben, wofür das Geld ausgegeben wurde.
Milchschaumtopping, Marken-Einbauküchen, Leasingraten und teure Reisen: Das sind nur einige der Punkte, die Deutschlands oberste Prüfstelle in ihrem Prüfbericht bemängelt. So kritisiert die Behörde beispielsweise, die Organisation habe drei Küchen in zwei Jahren angeschafft: „Der Träger kaufte im Jahr 2022 u. a. eine Marken-Einbauküche inklusive Montage für 7.684,00 Euro brutto. Im Jahr 2023 beschaffte er zwei weitere Marken-Einbauküchen für 6.188,00 Euro und 6.920,00 Euro brutto. Alle drei Zuschläge erteilte der Träger unter Wettbewerbsverzicht und ohne Dokumentation.“
Aufstellung aus dem Prüfbericht:
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