66 Prozent der Bürgerinnen und Bürger fänden es richtig, wenn Migranten künftig nur noch dann Sozialleistungen in Deutschland bekommen, wenn sie hier längere Zeit gearbeitet haben. Jeder Vierte (26 Prozent) fände das falsch. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des WDR ergeben, für die Infratest dimap im April bundesweit 2.084 Menschen aus der deutschsprachigen Bevölkerung ab 16 Jahren befragt hat.
Im Januar hat die Kommission zur Sozialstaatsreform der Bundesregierung unter anderem empfohlen, sich auf EU-Ebene dafür einzusetzen, den Zugang von EU-Ausländern zu Sozialleistungen in Deutschland künftig an eine umfassendere Beschäftigung zu knüpfen. Mehrheitliche Zustimmung erfährt dieser Vorschlag unter Sympathisanten der AfD (91 Prozent), der Union (79 Prozent) sowie der SPD (63 Prozent). Mehrheitlich dagegen sind Menschen, die sich am ehesten der Linken (55 Prozent) bzw. den Grünen (64 Prozent) nahe fühlen.
Forderungen, die Deutschen müssten mehr arbeiten, um den Wohlstand im Land zu sichern, werden von 63 Prozent abgelehnt. Jeder Dritte (32 Prozent) stimmt der Aussage hingegen zu. Bei den Über-70-Jährigen meint jeder Zweite (49 Prozent), man müsste wieder mehr arbeiten, um den Wohlstand in Deutschland zu sichern.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











