In der Pariser Metro ist es am zweiten Weihnachtsfeiertag zu einem Messerangriff gekommen. Das berichten die Pariser Verkehrsbetriebe RATP. Die Tat soll sich am Nachmittag in der Linie drei von Bagnolet nach Levallois-Perret ereignet haben.
Konkret soll der mutmaßliche Täter an drei verschiedenen Stationen im Zentrum der französischen Hauptstadt, nämlich den Stationen Arts et Métiers, République und Opéra, jeweils auf eine Frau eingestochen haben. Nach seinen Taten, die sich über eine halbe Stunde verteilten, soll der mutmaßliche Täter mit der Linie acht geflohen sein.
Die französische Zeitung Le Figaro berichtet unter Berufung auf die Polizei, dass es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen „schlanken Mann afrikanischen Typs“ handeln würde; während der Tat soll er einen „khakifarbenen Mantel“ getragen haben. Laut Polizei soll der Mann aus Mali kommen. Mittlerweile wurde er in seiner Wohnung in Sarcelles festgenommen – er ist bereits wegen Taten wie Sachbeschädigung polizeibekannt, wie Le Figaro berichtet. Er wurde im Jahr 2000 geboren und soll anhand von Überwachungsaufnahmen identifiziert worden sein.
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