Der Messer-Syrer, der in der Nacht zum Sonntag (18.Mai) einen blutigen Anschlag auf eine Studenten-Kneipe in der Innenstadt von Bielefeld verübte und dabei fünf junge Menschen niederstach, ist in der Nähe von Düsseldorf festgenommen worden. Er soll Islamisten-Kontakte gehabt haben – und könnte bereits mit dem Vorsatz, in Deutschland Menschen zu töten, ins Land gekommen sein. Das verlautete aus Sicherheitskreisen.
Bei dem Festgenommenen handelt es sich mit an „Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ um den gesuchten Mahmoud Mehmed, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. Und wieder blicken wir in einem Abgrund von Staatsversagen:
Nach den bisherigen Ermittlungen reiste der Attentäter im August 2023 über die Türkei, die Balkanroute und Tschechien nach Deutschland ein ohne unterwegs einen Asylantrag zu stellen. Am 29. November 2023 wurde der syrische Staatsbürger dem Kreis Gütersloh zugewiesen. Am 21. Dezember 2023 erhielt er vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge den subsidiären Schutzstatus. Bereits am 22. Februar 2024 erweiterte die Ausländerbehörde Gütersloh diesen Status und erteilte ihm eine befristete Aufenthaltserlaubnis bis Februar 2027.
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