Die US-Botschaft in Berlin hat den Messerangriff auf ihren Landsmann John Rudat in Dresden scharf verurteilt und fordert rasche Aufklärung und harte Bestrafung der Täter. Derweil hat sich Bundeskanzler Merz noch immer nicht zu der brutalen Attacke geäußert.
Nachdem der US-Tourist John Rudat in der Dresdner Stadtbahn mit einem Messer verletzt wurde, weil er sich schützend vor eine massiv belästigte junge Frau gestellt hatte, hat sich die US-Botschaft in Berlin auf der Plattform X mit diesem Statement zu Wort gemeldet:
„Wir verurteilen den brutalen Angriff auf einen US-Bürger in Dresden aufs Schärfste. Während er mutig eingriff, um einen Mitreisenden zu schützen, wurde er brutal angegriffen. Wir fordern die deutschen Behörden auf, die Täter rasch vor Gericht zu stellen und sie im größtmöglichen gesetzlich zulässigen Umfang zu bestrafen. Sicherheit ist eine kollektive Verantwortung – niemand ist sicher, solange nicht alle sicher sind.“
Einer der Täter – offenbar nicht derjenige, der zustach – wurde laut Bild 700 Meter weiter an einer anderen Haltestelle wenig später festgenommen. Er ist der Polizei zufolge syrischer Staatsbürger und war mit einem Leih-Scooter geflohen. Majd A. ist polizeibekannt wegen gefährlicher Körperverletzung, räuberischen Diebstahls und unerlaubter Einreise. Gegen ihn und den noch unbekannten Mittäter wird nun unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











