Diesem Anfang wohnt kein Zauber inne. Die Ministerliste, die gerade die Union vorlegt, hat bereits für ordentlich Ärger in der Union selbst gesorgt. Laut Tagesspiegel rumort es in der niedersächsischen Union, weil der drittgrößte Landesverband der Partei bei der Vergabe der Ministerposten leer ausgeht. Merz habe „keine Ahnung von Politik, Partei und Proporz… – oder dass ihm das alles sogar egal ist“, heißt es dort.
Andere wollen eine Hoffnung darin erblicken, dass die Merkelianer leer ausgehen, doch hat sich Merz bisher als der getreueste aller Merkelianer gezeigt. In Sachsen-Anhalt dürfte man sich enttäuscht die Augen reiben, dass man keinen Ministerposten abbekommt, wo man doch im nächsten Jahr eine schwere Landtagswahl zu bestehen hat. Es ist zumindest nicht ausgeschlossen, dass die CDU nur in einer wie auch immer gearteter Kooperation mit dem BSW weiterregieren kann oder, dass die AfD den ersten Ministerpräsidenten stellen wird, wenn man nicht dem rumänischen Beispiel folgt und die Wahl annulliert, weil in China zwei Koalas mit einander getuschelt haben.
Aber der unangenehme Osten interessiert den Hobbyflieger aus dem Sauerland nicht. Es scheint zur Stunde sogar nicht ausgeschlossen, dass der neue Ostbeauftragte ein Westpolitiker als Merzens Ostaufseher wird, auch wenn der Mann womöglich seinen Wohnsitz in Brandenburg haben und der Brandenburg-CDU angehören mag.
WM 2026 in USA: Fifa-Skandal! Trump ruft Infantino an! Sperre für US-Spieler aufgehoben I WELT LIVE











