Bundeskanzler Merz warnt vor einem Klimaschutz, der den Wohlstand in Deutschland gefährdet – Umweltminister Schneider sieht das ganz anders. Auf dem Petersberger Klimadialog warnte Merz wörtlich, Klimaschutz dürfe die industrielle Basis in Deutschland nicht gefährden: „Eine Transformation, die zur Deindustrialisierung führt, wird in der Bevölkerung keine Akzeptanz finden und letztlich Innovationen behindern“, so der Bundeskanzler.
In Deutschland ist es maßgeblich die am Klimaschutz orientierte Energiepolitik, die einer solchen Deindustrialisierung den Boden bereitet – die Energiepreise sind so hoch wie in kaum einem anderen Land. Doch eine Abkehr von diesem Energiewende-Pfad scheitert in der Bundesregierung an Umweltminister Carsten Schneider von der SPD.
Der inszeniert sich in der Regierung immer wieder als Vorkämpfer für eine grüne Politik – und geht auf Konfrontation mit der CDU. Wenige Stunden nach dem Satz des Kanzlers begab er sich in Widerspruch zu diesem – und erklärte, dass die Energiewende über alles zu stellen sei.
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