Merz-Versprechen gebrochen: keine Asyl-Zurückweisungen an Tag eins

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Merz-Versprechen gebrochen: keine Asyl-Zurückweisungen an Tag eins
Bildquelle: Apollo News

„Ich werde im Fall meiner Wahl zum Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland am ersten Tag meiner Amtszeit das Bundesinnenministerium im Wege der Richtlinienkompetenz des Bundeskanzlers anweisen, die deutschen Staatsgrenzen zu allen unseren Nachbarn dauerhaft zu kontrollieren und ausnahmslos alle Versuche der illegalen Einreise zurückzuweisen“. So versprach Friedrich Merz es nach dem Doppelmord von Aschaffenburg – und so kommt es jetzt nicht.

Bild berichtet über die wahren Pläne, die Merz beim Thema Asyl und Migration verfolgt. Und die bleiben hinter den großen Ankündigungen im Wahlkampf zurück. Schon im Sondierungspapier hieß es, man werde „in Abstimmung mit unseren europäischen Nachbarn“ zurückweisen – was viele schon als Giftpille und de-facto-Ende jeder echten Zurückweisung interpretierten. Hier beschwichtigt man aus Unionskreisen zwar, dies sei nicht so.

Aber: Asylbewerber will Merz, anders als angekündigt, noch nicht an Tag eins seiner Kanzlerschaft zurückweisen lassen. Von den Maximalforderungen des Wahlkampfes ist auch nicht mehr viel übrig, wenn Thorsten Frei, Parlamentarischer Geschäftsführer der Union im Bundestag, Bild erklärt: „Wir werden deshalb vom ersten Tag an die Grenzkontrollen nicht nur deutlich ausbauen und die Zahl der Zurückweisungen steigern, sondern zugleich einen intensiven Dialogprozess mit unseren Nachbarn einleiten“.

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