Am Montagnachmittag hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den syrischen Machthaber Ahmed al-Scharaa getroffen. Dabei forderte er die Rückkehr eines Großteils der Syrer in Deutschland in ihre Heimat. In einem Zeitraum von drei Jahren sollen demnach 80 Prozent der Syrer zurück in ihre Heimat gehen. Viele davon „werden zuhause gebraucht“, so Merz. Dies sei der Wunsch von al-Scharaa.
Merz sprach davon, dass vor etwa einem Jahr die Diktatur in Syrien „abgeschüttelt“ wurde. Deutschland stand laut Merz immer an der Seite des syrischen Volkes. Stabilität und wirtschaftliche Leistung seien entscheidend, damit der Wiederaufbau gelinge. Alles wieder aufzubauen werde eine „enorme Kraftanstrengung“. Dabei wolle Deutschland unterstützen – Ziel dabei wäre der Wiederaufbau und eine Rückkehr der Syrer in ihre Heimat. Hierfür soll es „in wenigen Tagen eine Delegationsreise nach Syrien“ geben.
Deutschland werde dabei helfen, „Syrien zu stabilisieren“, und stelle daher 200 Millionen Euro für den Ausbau der Wasserversorgung, Krankenhäuser und Berufsschulen zur Verfügung. „Auf die Unterstützung Deutschlands (…) können Sie zählen.“
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











