Merz doziert über Energiewende und grüne Abrisspolitik

vor 8 Monaten

Merz doziert über Energiewende und grüne Abrisspolitik
Bildquelle: Tichys Einblick

Für den Bundeskanzler reiht sich Gipfel an Gipfel. Auf den Stahlgipfel folgt für Friedrich Merz nun mit COP30 in Brasilien das Treffen des Klimaclubs. Dort versuchen die Teilnehmer, die sichtbaren Risse ihres Konstrukts mit der bekannten Klimapanik zu übermalen.

Der Stahlgipfel im Bundeskanzleramt hallte medial noch nach, da saß der Kanzler längst im Flugzeug – auf dem Weg ins brasilianische Belém. Dort findet in diesen Tagen der Klimagipfel COP30 unter der Leitung von Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva statt.

Vertreter aus über 70 Nationen zelebrieren seit 1995 diesen alljährlich wiederkehrenden Höhepunkt des globalen Klimazirkus und verleihen diesem eine Patina überstaatlichen Konsenses. Selbstverständlich reisen sie zu Tausenden an – mit dem Flugzeug, wie sollte es auch anders sein – und mit maximaler Emissionswucht.

Niemand verzichtet freiwillig auf die alljährliche große Klimasause. Auf die paar Tonnen CO₂ kommt es nun wirklich nicht mehr an. Schließlich, so weiß man in diesen Zirkeln, brenne die Erde ja bereits und das Ringen um einen bewohnbaren Planeten ist im Grunde genommen auch schon verloren.

Allerdings, so fügen die Granden des Klimageschäfts augenzwinkernd hinzu, bestehe vielleicht doch noch Hoffnung für die Erde. Von Ursula von der Leyen über Lisa Neubauer bis hin zur chinesischen Delegation weiß man, dass massive Investitionen in die grüne Kunstwirtschaft möglicherweise doch noch das Eisen aus dem Feuer holen können.

1,3 Billionen Euro will der Club Jahr für Jahr in Klimamaßnahmen in Schwellen- und Entwicklungsländern investieren. Da muss Deutschland, als eine der vermeintlich stärksten Volkswirtschaften, selbstverständlich mitmischen. Nach dem Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Verbund gilt es nun, Präsenz zu zeigen.

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