Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich angesichts der geplanten Rentenreform für ein grundlegendes Umdenken bei der Altersabsicherung ausgesprochen. „Die gesetzliche Rentenversicherung allein wird allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter“, sagte Merz am Montag beim 75. Jubiläum des deutschen Bankenverbands, wie die Welt berichtet.
Die gesetzliche Rente reiche allein nicht aus, um auf Dauer den Lebensstandard zu sichern, betonte Merz. Zusätzlich würde man „kapitalgedeckte Elemente einer betrieblichen und privaten Altersversorgung“ in einem „weit größeren Umfang“ benötigen „als wir sie gegenwärtig weitgehend auf der Basis von Freiwilligkeit haben“, sagte der Kanzler.
Die Bundesregierung setze zwar alles daran setzen, „die strukturellen Verwerfungen, die strukturellen Defizite“ des Landes zu beheben, bekräftigte Merz hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit und der Senkung von Energiekosten. Das gelte auch für geplante Reformen wie etwa die Einkommensteuer sowie die Krankenversicherung. Die schwarz-rote Koalition habe im ersten Jahr „einiges erreicht, aber wir sind weit davon entfernt, dass es genug ist“, hob Merz hervor.
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