Es war ein gespenstischer Auftritt vor Millionen-Publikum: Friedrich Merz (CDU) versuchte am Sonntagabend (3. Mai) in der ARD ebenso verzweifelt wie vergeblich, Licht in das immer dunklere Dunkel seiner Kanzlerdämmerung zu bringen. Es war auch – wieder einmal – ein Lehrstück in Sachen Propaganda-TV. Caren Miosga als Zwangsgebühren-Marketenderin des Kanzler-Versagers.
Wenn es so etwas gibt wie einen wandelnden politischen Leichnam, dann konnte man am Sonntagabend in der ARD das derzeit wohl prominenteste Exemplar dieser Gattung aus der Spezies der Untoten studieren. Caren Miosgas Gesprächstherapie-Sitzung mit dem Bundeskanzler war eine politische Geisterstunde, auch wenn sie schon um 21 Uhr 45 ausgestrahlt wurde und noch früher am Tag aufgezeichnet worden war. Wer eingeschaltet hatte, konnte eine Stunde lang einen Gescheiterten bei seiner ratlosen und verzweifelten Realitätsverweigerung beobachten.
Betreutes Propaganda-TV
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











