Jetzt wird’s theatralisch: Die Zustimmungswerte für Friedrich Merz (CDU) sind im freien Fall, die Schuld daran gibt der Regierungschef vor allem den sozialen Medien: „Kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen!“, beklagt sich Merz im Interview mit dem „Spiegel“.
Er sei zwar nur gelegentlich auf Social Media unterwegs, „aber wenn Sie mal schauen, was dort über mich verbreitet wird, wie ich da angegriffen und herabgewürdigt werde – kein Bundeskanzler vor mir hat so etwas ertragen müssen.“ Er beschwere sich nicht darüber – „aber so ist es.“
Bei dem Interview handelt es sich um den leicht durchschaubaren Versuch von Merz, angesichts seiner Kanzler-Dämmerung nach nur einem Jahr im Amt wieder in die Offensive zu kommen. Der CDU-Chef zeigt sich betont selbstkritisch und will an seiner Sprache arbeiten, um die Bürger von seiner Politik zu überzeugen: „Ich kann da in der Tat noch besser werden.“
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