Am Mittwoch hat Altbundeskanzlerin Angela Merkel eine traditionelle Fastenpredigt im Kloster Maria Laach in Rheinland-Pfalz gehalten – dabei zeigte sie sich im Hinblick auf ihre Klimapolitik selbstkritisch: Man habe nicht genug gegen den Klimawandel gemacht. Gleichzeitig stellte sie Forderungen an die amtierende Politik.
So meinte die CDU-Politikerin bei der Rede, wie die Welt berichtete: „Wahr ist: In meiner Amtszeit wurde national und international Vieles auf den Weg gebracht. Das war und bleibt.“ Selbstkritisch fügte Merkel jedoch hinzu: „Aber, und das ist der zweite Teil der Wahrheit: Es war nicht genug, um die Welt tatsächlich vor katastrophalen Entwicklungen der Erderwärmung zu bewahren. All das wussten und wissen wir. Aber es führte weder bei uns noch in vielen anderen Ländern zu ausreichendem Handeln.“
Von der amtierenden Politik fordert Merkel die Bewahrung der Schöpfung und die Regulierung sozialer Medien. Sie müsse ihre Verantwortung in einer Welt im Umbruch wahrnehmen. Gleichzeitig meinte sie mit einem dezenten Angriff auf die AfD, dass man für die Achtung der Menschenwürde, für demokratische Werte und den Kampf gegen Ausgrenzung eintreten sollte.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











