Eine Mehrheit der Deutschen hält die von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt angekündigte „Migrationswende“ grundsätzlich für richtig. Zugleich erkennt ein großer Teil der Bevölkerung bislang keinen tatsächlichen Kurswechsel in der Migrationspolitik. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor.
Demnach befürworten 53 Prozent der Befragten das von Dobrindt verfolgte Ziel, die Zuwanderung von Asylsuchenden zu reduzieren, „voll und ganz“. Weitere 23 Prozent stimmen diesem Ziel „eher“ zu. Insgesamt lehnen 15 Prozent den Kurs ganz oder eher ab. Neun Prozent machten keine Angabe oder trauten sich kein Urteil zu.
Besonders hoch ist die Zustimmung unter Wählern der AfD. Überdurchschnittlich viele ausdrückliche Befürworter finden sich auch unter Anhängern von CDU und CSU sowie von BSW und FDP. Geringer fällt die Zustimmung bei Wählern der SPD aus, deutlich niedriger bei Anhängern von Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke. Zudem sprechen sich ältere Befragte häufiger für den Kurs aus als jüngere.
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