Die Bundesregierung wird von den Wahlberechtigten „alles in allem“ überwiegend schlecht bewertet. Das hat das ZDF-Politbarometer der Forschungsgruppe Wahlen ergeben. 61 Prozent finden die Arbeit der Koalition (eher) schlecht, nur 34 Prozent fällen ein positives Urteil. Für Bundeskanzler Friedrich Merz sieht es unwesentlich besser aus: 57 Prozent finden seine Arbeit schlecht, 38 Prozent sehen sie positiv.
Einen „wichtigen Beitrag zur Lösung der Probleme“ in Deutschland leistet die Bundesregierung mit ihren „geplanten Reformen“ nur für eine noch kleinere Minderheit. 31 Prozent attestieren der Koalition diesen „wichtigen Beitrag“, 64 Prozent verneinen die These rundheraus.
Bei Anhängern der Koalitionsparteien überwiegt die Zustimmung knapp: 55 Prozent der Unionswähler und 56 Prozent der SPD-Wähler glauben an die Problemlösung durch die Bundesregierung – bei den Grünen sind es 32 Prozent, bei den Linken acht Prozent, bei Anhängern der AfD vier Prozent.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











