Zur „Gewährleistung der Würde und Sicherheit von Frauen“ haben die Städten Rincón de la Victoria und Alhaurín el Grande an der spanischen Costa del Sol ein Burka-Verbot in städtischen Gebäuden verhängt. Den Vorschlag für das Verbot brachte die rechte Vox-Partei ein.
Wie mehrere Medien, darunter die Daily Mail, berichten, lobte der Stadtrat von Rincón de la Victoria und VOX-Politiker Carlos Chinchilla das Burka-Verbot. „Die textilen Fesseln der Burka und des Niqab werden in kommunalen Gebäuden nicht zugelassen, trotz des Widerstands der Linken, die eine falsche Toleranz vertritt, die unsere Identität zerstört und nebenbei das patriarchalischste Symbol überhaupt zulässt“, erklärt dieser.
Zuvor hatte der Widerstand der linken Parteien in Málaga dafür gesorgt, dass derselbe Vorschlag dort scheiterte. Insbesondere der Partido Socialista Obrero Español (PSOE) von Regierungspräsident Pedro Sánchez kritisierte das Burka-Verbot. Dessen Vertreter warfen laut der spanischen Zeitung Diario Sur Vox vor, mit dem Verbot „die Wählerstimmen zu instrumentalisieren und den Schleier zu missbrauchen, um Hass gegen Frauen zu schüren, ohne dass ein Problem existiert“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











