Mehr Klima, mehr Migration – wenn zwei Themen wie für einander gemacht sind

vor 7 Monaten

Mehr Klima, mehr Migration – wenn zwei Themen wie für einander gemacht sind
Bildquelle: Tichys Einblick

Klimakonferenzen kann man sich sparen, diese Erkenntnis ist jetzt auch im Mainstream angekommen. Sie dienen nur der Vernetzung angeschlagener demokratischer Regierungen mit noch weniger demokratischen Regierungen, von Globalisten und Sozialisten, wo sich ein wankender Präsident Macron Arm in Arm mit Präsident Lula zeigen kann. Das 1,5-Grad-Ziel wurde längst verfehlt, überschritten, und nichts geschah außer noch mehr Wetterberichterstattung im deutschen Rundfunk. Auch die COP30 in Brasilien war mit Vorgaben wie dieser beschäftigt – und mit dem Pumpen von westlichen Steuergeldern in Länder des „globalen Südens“. Früher sagte man „Dritte Welt“ dazu und klopfte sich auch damals schon für die überwiesene Entwicklungshilfe auf die Schulter.

Heute gibt es den Tropenwald-Fonds. Damit sollen Staaten, die sich angeblich um den tropischen Regenwald kümmern, „belohnt werden“, so wörtlich die Tagesschau. Zufälligerweise gehört zu diesen Ländern auch das gastgebende Brasilien von Luiz Inácio Lula da Silva. Kanzler Merz gerät schon wieder unter Druck von grün-links, weil die von ihm versprochene „namhafte Summe“ für den Fonds nicht namhaft genug klingt. Doch neben vielen gas- und ölfördernden Ländern (Russland und Saudi-Arabien an der Spitze) haben auch Indien und China keine Lust auf einen verordneten „Fahrplan“ und übrigens nicht einmal auf den Begriff „fossile Brennstoffe“. Die aufstrebenden Länder wollen einfach nicht aus Gas, Öl und Kohle aussteigen. Was bleibt, sind „freiwillige“ Initiativen, mit denen sich der alte Westen seine Zeit vertreiben kann.

Zeitgleich, und das ist kein Zufall, sondern natürlich Programmpolitik, klärt auch der beitragsfinanzierte ÖRR-Sender Phoenix seine Zuschauer in einer dreiteiligen, ziemlich tristen Serie über „Die neue Heißzeit“ auf, die es – so die steile Doku-These – in der Vergangenheit schon einmal gegeben habe. Nun könnte man beinahe an Entwarnung denken, denn die Tier- und Pflanzenwelt überlebte ja auch jene Heißphasen, aber natürlich wird das alles mit der äußersten Ungemütlichkeit präsentiert. Zudem werden die heute lebenden Menschen von einem der befragten Experten als Schuldige einer sehr langfristigen Klima-Erwärmung ausgemacht. So wie Griechen und Römer einst dem Abendland die Kultur brachten, so würden die Menschen der Jetztzeit in kommenden Jahrtausenden als Heißzeit-Pioniere gelten. Was für ein Vermächtnis.

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