Mega-Stau an der polnischen Grenze: Vier Stunden Warten, weil Deutschland ausnahmsweise mal hinschaut, wer kommt ...

vor etwa 1 Jahr

Mega-Stau an der polnischen Grenze: Vier Stunden Warten, weil Deutschland ausnahmsweise mal hinschaut, wer kommt ...
Bildquelle: NiUS

Pfingstmontag in Słubice. Die ganze Stadt platzt aus allen Nähten, es staut sich bis einige Kilometer ins polnische Landesgebiet. Aktuell dauert der Grenzübertritt vier Stunden, heißt es. Also rübergefahren nach Kostrzyń, dort das gleiche Bild: kein Durchkommen, Staus wohin das Auge reicht.

Touristen aus Cottbus wenden völlig entnervt auf offener Straße, Gastronomen und Hoteliers klagen und jammern, Spediteure fluchen auf offener Straße. Manch einer wird sich jetzt freuen und sagen: „Schaut her, das habt ihr von euren Grenzkontrollen, selbst schuld.“

Dort, wo man normalweise wenige Augenblicke für den Grenzübertritt braucht, ging an den Pfingstfeiertagen nichts mehr. Grenzkontrollen sind daran nicht Schuld, sondern die Magnetwirkung Deutschlands.

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