Mindestens 1,3 Milliarden Euro reine Baukosten stehen derzeit für neue Bundestagsbauten im Berliner Regierungsviertel im Raum. Konkret geht es um den Luisenblock Ost, ein großes Entwicklungsareal an der Spree nahe dem Reichstagsgebäude. Das Vorhaben besteht aus zwei Abschnitten: Während der erste Bauabschnitt bereits beschlossen ist und die Bauarbeiten demnächst beginnen sollen, regt sich gegen den zweiten Abschnitt nun aus Kostengründen Widerstand aus der Spitze des Bundestags.
Der Luisenblock Ost gehört zu den zentralen Erweiterungsflächen im Berliner Parlamentsviertel. Das Areal ist in zwei Abschnitte aufgeteilt: Luisenblock Ost I und Luisenblock Ost II. Dort sollen neue Flächen für den Bundestag entstehen, darunter Büros und besonders gesicherte Tagungsräume. Im zweiten Abschnitt waren neben Bundestagsflächen auch weitere Nutzungen wie Wohnungen, Gewerbe und Dienstleistungen vorgesehen.
Im ersten Bauabschnitt, dem Luisenblock Ost I, sollen nach Informationen des Spiegel in Kürze die ersten Baumaßnahmen beginnen. Die reinen Baukosten liegen demnach bei rund 700 Millionen Euro. In der bisherigen Planung sollen sogar bereits Flächen reduziert worden sein, um Kosten zu senken. Die Übergabe des Gebäudes ist für 2034 geplant, wie die Bundestagsverwaltung gegenüber dem Spiegel mitteilte. In den Neubau sollen auch Bundestagsbüros ziehen, die bislang über die Stadt verteilt sind.
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