Boris Kálnoky, früherer Balkan-Korrespondent von „Welt“- und „Presse“ (Wien), hat die Medienpolitik des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán verteidigt. Zugleich verwies er auf die eher woke Prägung vieler städtischer Redaktionen im Land.
Am 12. April wählt Ungarn. Gegen Viktor Orbán und seine Fidesz-Partei läuft eine ganz offensichtlich aus Brüssel gesteuerte beispiellose Hetzkampagne. Dabei fällt auf, dass vor allem regierungskritische Medien online und in den Sozialen Medien lautstark präsent sind.
Der ungarisch-amerikanische Journalist Boris Kálnoky, der heute am Mathias Corvinius Collegium (MCC) in Budapest Journalismus unterrichtet, sieht darin einen Beweis für die in Ungarn funktionierende Presse- und Meinungsfreiheit. Im Gespräch mit österreichischen Journalisten widersprach der frühere „Welt“-Mitarbeiter entschieden der Unterstellung, in Ungarn würde es kaum unabhängige Medien geben.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











