Ein Mädchen an einer Schule im Wiener Stadtteil Meidling wurde gemobbt, weil sie als einzige Schülerin in der Klasse Deutsch sprach. Das berichtet die österreichische Tageszeitung heute.at unter Berufung auf eine Leserin. Die heute neun Jahre alte Tochter besuchte demnach vor rund zwei Jahren eine Volksschule in dem Wiener Bezirk.
Dort sei das Mädchen nach Angaben der Mutter als „einzige Österreicherin ohne Migrationshintergrund“ zur Außenseiterin geworden. Als „einziges deutschsprechendes Mädchen“ sei sie aus der Klassengemeinschaft ausgeschlossen gewesen. „Niemals haben sie andere Kinder eingeladen, da sie ja nicht deren Sprache spricht“, so die Mutter gegenüber der Zeitung.
Neben sprachlichen Barrieren habe es auch soziale Spannungen gegeben: Ihre Tochter sei schief angeschaut oder abfällig angesprochen worden, wenn sie kurze Kleider trug. Schließlich habe das Mädchen selbst darauf bestanden, auch an heißen Tagen lange Kleidung anzuziehen, um nicht aufzufallen oder auf ihre Kleidung angesprochen zu werden.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











