Mercedes-Benz befindet sich in einer anhaltenden Dauerkrise. Im vergangenen Jahr enttäuschte der Autobauer aus Stuttgart erneut mit schwachen Geschäftszahlen. Der Gewinn brach im Vergleich zum Vorjahr um 57 Prozent ein. Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) belief sich lediglich auf 5,82 Milliarden Euro. Einen noch niedrigeren Überschuss hatte Mercedes zuletzt im Jahr 2019 ausgewiesen.
Bereits 2024 war für den Premiumhersteller mit dem Stern ein äußerst schwieriges Jahr. Damals sank der Gewinn um 28 Prozent auf 13,59 Milliarden Euro – in den Jahren zuvor hatte er noch überwiegend bei rund 20 Milliarden Euro gelegen. Parallel dazu verringerte sich 2025 auch der Umsatz des Unternehmens um neun Prozent auf nur noch 132,2 Milliarden Euro (mehr dazu, erfahren Sie hier).
Auch die Profitabilität geriet infolgedessen sichtlich unter Druck. In der Pkw-Sparte erzielte Mercedes – bereinigt um Sondereffekte – lediglich eine Marge von fünf Prozent. Damit bewegte sich der Wert zwar innerhalb der zuvor kommunizierten Spanne von vier bis sechs Prozent. Mit Blick auf die vergangenen Jahre stellt dies jedoch eine echte Enttäuschung dar: 2024 hatte die Marge noch bei 8,1 Prozent gelegen, 2023 sogar bei 12,6 Prozent.
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