Am Donnerstagabend strahlte der SWR die Wahlarena zur Landtagswahl am 8. März in Baden-Württemberg aus. Die Landtagskandidaten stellten sich den Fragen von 170 geladenen Zuschauern. Eingangs erklärt die Moderatorin Stephanie Haiber: „Natürlich durften auch die Politiker Freunde oder Anhang mitbringen – das ist sozusagen die politische Begleitung. Die dürfen klatschen und applaudieren, aber die dürfen aber keine Fragen stellen. Das gleiche gilt auch für die Vertreter des Rundfunkrats.“ Während des letzten Bundestagswahlkampfes wurden die Anstalten den öffentlich-rechtlichen Rundfunks scharf kritisiert, da Politiker, Lobbyisten und Vertreter von NGOs als Zuschauer getarnt in den Sendungen auftauchen, um so gezielt Fragen zu platzieren, um die Debatte in die gewünschte Richtung zu lenken.
Ein ZDF-Korrespondent erklärte nach dem ZDF-Schlagabtausch, dass der Sender Studenten linker Universitäten und Stiftungen als Publikum geladen hatte. Es wirkt, als habe der SWR auf die Kritik reagiert, um so für Neutralität und Ausgewogenheit zu sorgen. Tatsächlich werfen die Hintergründe der Zuschauer, die sich gemeldet haben, jedoch einige Fragen auf.
Gleich nachdem Markus Frohnmeier (AfD) nach einem 30 Sekunden Slot noch anfügte, dass er es ablehne, Migration nur als Chance zu besprechen, da dies die Opfer von migrantischer Gewalt verhöhnen würde, kommt erst ein Mann, aktiv bei der Kirche/Caritas, zu Wort, der sich gegen Großaufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete ausspricht – kleine Einrichtungen seien doch eh viel besser.
ERFURT: Beben bei AfD-Parteitag! Macht verschiebt sich! Eskalation bei Protesten I WELT STREAM











