Massengebet von Muslimen auf dem Trafalgar Square: In Großbritannien wird über Islamisierung und die Dominanz im öffentlichen Raum heftig gestritten

vor 4 Monaten

Massengebet von Muslimen auf dem Trafalgar Square: In Großbritannien wird über Islamisierung und die Dominanz im öffentlichen Raum heftig gestritten
Bildquelle: NiUS

Während die Islamisierung in Deutschland als Hirngespinst islamophober Rechter abgetan wird, nimmt in UK die Debatte über muslimische Dominanzposen Fahrt auf. Das „Allahu akbar!“ im Herzen Londons stößt vielen Briten sauer auf. Auch die Konservativen kritisieren ein öffentliches Gebet zum Ramadan.

Der 24-Punkte-Antrag der Grünen zur Verankerung des Islam in Deutschland ist dem Bundestag noch nicht vorgelegt worden, dafür hat die Fraktion zum Fastenbrechen im Parlament eingeladen. Dass der Islam zu wenig sichtbar sei, wird hierzulande mehrheitlich bezweifelt, im Gegenteil würden die meisten Bürger lieber weniger Moscheen, Demonstrationen oder öffentliche Ramadan-Veranstaltungen sehen.

Darauf wird jedoch keine Rücksicht genommen. „Auch der Ramadan und das Fastenbrechen gehören zu Berlin“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner eben. Der CDU-Bürgermeister von Celle, Jörg Nigge, nahm am Mittwochabend in der Ditib-Moschee der Stadt Celle in Niedersachsen am Iftar, also dem muslimischen Fastenbrechen, teil.

In Kassel versammelten sich bis zu 3.000 Muslime zum öffentlichen Fastenbrechen, bei dem auch das muslimische Glaubensbekenntnis, die Schahada, rezitiert wurde: dass es keinen Gott außer Allah gebe. Die Grünen-Politikerin und Bürgermeisterin Nicole Maisch war ganz gerührt: „Ich bin heute so stolz, Bürgermeisterin dieser Stadt zu sein.“

Während in Deutschland viele in der demonstrativen muslimischen Präsenz im öffentlichen Raum und, wie gesehen, sogar im Bundestag eher ein Problem erkennen, wiegelt die Politik weiter ab und kriminalisiert Kritik als „antimuslimischen Rassismus“ oder „Islamophobie“. Im Parlament sitzt mit der AfD die einzige Partei, die Masseneinwanderung aus islamischen Ländern ablehnt – und wird dafür als „rassistisch“ gescholten.

Das ist in Großbritannien, wo der Islam noch präsenter ist als bei uns, anders. Sowohl Reform UK als auch Restore Britain sprechen sich gegen muslimische Einwanderung in großem Stil aus, und nun hat auch ein Tory-Abgeordneter mit seiner Kritik an einem öffentlichen Gebet in London Aufsehen erregt.

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