Der Fall des im Oktober dieses Jahres von der israelischen Armee getöteten ZDF-Mitarbeiters, der sich jetzt als Hamas-Offizier entpuppt hat, ist aus Sicht der AfD „ein Skandal mit Symbolkraft“. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk „demaskiert sich immer mehr als System in massiver Schieflage“, erklärte der medienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin E. Renner.
Das ZDF erkläre zwar, von nichts gewusst zu haben; aber genau hierin liegt nach Renners Worten das Problem: „Wer sich im Besitz der Wahrheit wähnt, hört auf zu prüfen. Wer Haltung sendet, statt Tatsachen zu berichten, wird blind für die Wahrheit. Gesendet wird nicht was ist, sondern was aus Sicht selbsternannter politischer ÖRR-Missionare sein soll. Die Realität wird einfach ausgeblendet – und der Terror-Offizier zum Übertragungstechniker.“
Der AfD-Medienpolitiker weiter: „Dieser Fall steht exemplarisch für eine tiefgreifende Erosion journalistischer Kultur. Aus öffentlicher Verantwortung wurde politischer Opportunismus. Aus kritischer Distanz wurde moralische Überheblichkeit. Und aus dem Anspruch auf Aufklärung wurde der Anspruch auf Deutungshoheit.“
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