Der thüringische Ministerpräsident Mario Voigt hat in einem Gespräch mit der Bild seine Partei zu einem selbstbewussteren Kurs im Umgang mit der AfD aufgerufen. „Die CDU muss den Rücken gerade machen“, sagte Voigt. Die Partei stelle nicht nur „den Kanzler“, zudem stelle man „acht Ministerpräsidenten, ein Drittel der Oberbürgermeister, zwei Drittel der Landräte. Den Kurs dieses Landes bestimmt die Union“, erklärte Voigt.
„Wir sind die bestimmende Kraft – und lassen nicht permanent die Diskussion um die AfD kreisen“, betonte er. Stattdessen müsse „endlich wieder ein positiver Grundsound durchs Land“, sagte der Ministerpräsident und kritisierte, die AfD verbreite eine „Miesmacherstimmung“.
„Brandmauer“ halte er für „einen untauglichen Begriff, der ist angstgetrieben, der ist passiv, den braucht es nicht“, so Voigt weiter. „Dieses permanente Kreisen um die AfD als Referenzpunkt, das macht uns doch kaputt.“
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