Als erste deutsche Kommune verkündet Mannheim das komplette Aus für Gasheizungen. Begründet wird dies mit Klimaschutz. Der städtische Energieversorger MVV hat am Freitag Pläne vorgestellt. Bis 2035 soll das gesamte Gasnetz stillgelegt werden. Dies zwingt viele Hausbesitzer dazu, ihre Heizsysteme umzustellen. Die Kosten für den Umbau müssen die Bürger selbst tragen.
Die MVV begründet ihren Schritt mit den Klimaschutzzielen der EU, des Bundes, des Landes und der Kommune. Vorstandsvorsitzender Georg Müller betont: „Wir müssen raus aus dem konventionellen Gas, wenn wir unsere Klimaziele erreichen wollen.“ Nun sollen 56.000 Haushalte ihre Heizungsanlagen umrüsten – und das „so früh wie möglich“.
In Mannheim werden derzeit rund 37 Prozent der Gebäude mit Erdgas beheizt. Die MVV empfiehlt den Bürgern, auf klimaneutrale Wärmeerzeugung, also erneuerbare Energien oder Wärmepumpen, umzusteigen – und zwar so schnell wie möglich, da die Kosten für CO2 in den kommenden Jahren steigen und „auf immer weniger Nutzer umgelegt“ würden.
Parteipressekonferenzen von Die Linke, CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen











