„Herumliegende Spritzen dürfen nur von Erwachsenen aufgesammelt werden. Sag jemandem Bescheid!“, so lehrt der Fuchs „Fritzi“ im neuen Kinderbuch „Mit Fritzi durch den Kiez“ Kinder den Umgang mit herumliegendem Drogenbesteck. Zudem bringt das Kinderbuch, das vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg in Kooperation mit dem Carlsen Verlag herausgebracht wurde, Kindern bei, wie sie mit Obdachlosen, Betrunkenen und Drogenjunkies in Berliner Parks umgehen sollen. Nach Angaben des Bezirksamts ist das Buch für dreijährige Kinder geeignet.
In dem Kinderbuch, über das Nius zuerst berichtete, führt der Fuchs „Fritzi“ drei Kinder durch einen Berliner Park und klärt sie über die Situationen und Menschen auf. So bringt das Buch den Kindern nach der Warnung auch näher, was Drogenspritzen sind: „Bestimmt hast du von deiner Kinderärztin oder deinem Kinderarzt schon mal eine Spritze bekommen, zum Beispiel beim Impfen.“ Manche Menschen müssten „sich selbst etwas spritzen“. Zum Beispiel, „weil sie Medizin brauchen oder Drogen zu sich nehmen“.
In einer anderen Szene wird die Begegnung mit der Obdachlosen „Alma“ geschildert, die „immer einen Einkaufswagen dabei“ habe, in dem „all ihre Sachen“ lägen. „Der freundliche Ladenbesitzer hat ihr auch heute wieder einen Kaffee geschenkt. […] Er gibt ihr einen Keks dazu, den stippt Alma in das heiße Getränk.“ Der Fuchs „Fritzi“ ermahnt die Kinder dabei, immer freundlich zu Menschen zu sein, „die Hilfe brauchen“.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











