„Man kann die Welt nicht besiegen“: Wie Trump Weltpolitik mit einfachen Worten betreibt

vor 9 Monaten

„Man kann die Welt nicht besiegen“: Wie Trump Weltpolitik mit einfachen Worten betreibt
Bildquelle: NiUS

Donald Trumps Art der politischen Kommunikation fällt aus dem üblichen, sterilen Rahmen – und ist gerade deshalb so erfolgreich. Lesen Sie hier, wie der US-Präsident in seiner Rede vor der Knesset in einfachen Worten Klarheit herstellte.

Generationen von Politikern und Diplomaten mühen sich seit hundert Jahren mit dem jüdisch/israelisch-arabischen Konflikt ab. Doch alle Floskeln haben nichts gebracht, weil sie den Kern des Problems nicht benannten: die Weigerung der Araber und anderer Muslime, die jüdische Präsenz in ihrer Region zu akzeptieren.

Die Lösung konnte daher immer nur darin bestehen, ihnen klarzumachen, dass sie nicht darum herumkommen, dass der jüdische Staat kein Intermezzo der Geschichte ist, sondern gekommen ist, um zu bleiben. Wer diese Tatsache anerkennt, wird von guten Beziehungen zu Israel profitieren – wer das kleine Land immer wieder angreift, wird auf schmerzhafte Weise erfahren, dass es sich zu wehren weiß.

Dutzende von Friedensplänen sind gescheitert, weil diese simple Wahrheit nicht zur Kenntnis genommen wurde. Und Tausende von Terroranschlägen und mehrere ausgewachsene Kriege mit Staaten und Terrormilizen haben nicht dazu geführt, dass die Einsicht wuchs. Erst Israels brillante Schläge gegen die Terrormilizen Hamas, Hisbollah und Huthis sowie gegen das Atomwaffenprogramm des iranischen Mullah-Regimes schufen die Voraussetzungen für die Trump-Regierung, den Nahen und Mittleren Osten, einen Hotspot der Unfreiheit und der Gewalt, zu verändern.

Donald Trump hat das begriffen und in seiner Rede am Montag vor dem israelischen Parlament in Jerusalem alle gelobt, die ihren Anteil daran hatten, sich selbst natürlich eingeschlossen. Was die beleidigten Spiegel-Redakteure eine „wirre Rede“ nannten, war alles andere als das. Trump weiß, dass es ohne die militärischen Erfolge der Israelis – zu dem die amerikanischen B-2-Bomber im Iran beitrugen – nicht möglich gewesen wäre, wenigstens einen relevanten Anteil muslimischer Staaten von der Nutzlosigkeit weiterer Angriffe auf den jüdischen Staat zu überzeugen und sie mit ins Boot zu holen.

Selten so gefeiert: US-Präsident Trump in der Knesset.

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