Maischbergers vernichtender Satz zu Scholz: „Ich weiß, Sie sind klüger als alle anderen…“

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Maischbergers vernichtender Satz zu Scholz: „Ich weiß, Sie sind klüger als alle anderen…“
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Am Mittwochabend, nachdem zum ersten Mal ein CDU-Antrag mit Stimmen der AfD angenommen wurde, sitzt der Bundeskanzler Olaf Scholz bei Maischberger. Er zeigt sich aufgebracht und zugleich planlos, was zum Beispiel die Wirtschaftspolitik angeht. Scholz wirft Merz einen „Tabubruch“ vor. Er sagt, dass er ihm nicht mehr trauen könne, dass er mit der AfD keine Koalition eingehen werde. Denn man müsse „davon ausgehen, dass wer sagt ‚Es ist mir egal, wer mir die Stimme gibt, für meine Gesetze‘, auch sagt, ‚Es ist mir egal, wer mir die Stimme zum Wählen gibt‘.“

Scholz sagte, dass Kompromisse geschlossen werden müssen und dass Anträgen nicht einfach ohne Änderung zugestimmt werden solle. Als das Gespräch auf das „Zustrombegrenzungsgesetz“ kam, über das am Freitag abgestimmt werden soll, wollte Scholz sich nicht einmal Merz im Einspieler ansehen, wie die Moderatorin bemerkte. „Sie haben mir die ganze Zeit in die Augen geguckt. Können Sie ihn nicht sehen?“ Daraufhin antwortet der Kanzler lapidar: „Doch. Aber ich habe ihn heute schon gesehen.“

Auf die Frage Maischbergers, warum die SPD nicht dem „Zustrombegrenzungsgesetz“ am Freitag zustimmen will und so eine Mehrheit mit der AfD verhindern will, reagiert der Kanzler zornig. „Erst einmal: Über so etwas brauchen wir gar nicht reden, dass man sagt: Da ist mein Gesetz. Du hast das Privileg zuzustimmen. Basta.“ Maischberger hält dagegen, dass das „Kleinkram“ sei und erinnert ihn an seine vorherige Aussage vom „Tabubruch“. Scholz sagt: „Das kann ja nicht sein! Ich mache einen Tabubruch, ich benehme mich schlecht, ich verletze alle Commandments, ich mache alles anders als Frau Merkel, Herr Kohl, Herr Adenauer, die CDU verlässt das Prinzip einer Europapartei.“

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