Magdeburg: Das aggressive Wegsehen der Politik

vor 10 Monaten

Magdeburg: Das aggressive Wegsehen der Politik
Bildquelle: Tichys Einblick

Manchmal sind Wortprotokolle von Landtagssitzungen viel spannender, als man denkt.

Im Parlament von Sachsen-Anhalt hat sich gerade etwas zugetragen, das man auf Anhieb für schlechte Satire hält – bis man feststellt, dass das alles tatsächlich passiert ist. Die Kurzfassung geht so:

In einem TV-Bericht bezeichnet Ahmad A., ein nach Deutschland geflohener Ausländer, den blutigen Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt – mit sechs Todesopfern und mehr als 300 weiteren Verletzten – als „normale, einfache Aktion“. Der Mann bedauert, dass es nicht mehr Opfer gab. Er brüstet sich damit, auch selbst wegen Anschlagsdrohungen polizeibekannt zu sein: Er habe angekündigt, das Städtchen Halberstadt mit allen Menschen darin „niederzubrennen“.

Kein Scherz. Das ist alles genau so passiert.

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