Im Streit um das Rentenpaket deutet sich innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine Verschiebung an. Nach Angaben des Newsletters „Berlin Playbook“ von Politico planen die Mitglieder der Jungen Gruppe nun wohl mehrheitlich, dem Gesetzespaket doch zuzustimmen. Grundlage der Berichte ist eine interne Chat-Nachricht von Vize-Chef Konrad Körner und dem bayerischen JU-Vorsitzenden Manuel Knoll.
In der Nachricht heißt es, durch die Entscheidung der Gesamtfraktion der Linkspartei, sich bei der Abstimmung zu enthalten, sei klar geworden, „dass es auf die Stimmen der Jungen nicht mehr ankommt“. Weiter schreiben Körner und Knoll: „Die Macht der eigenen Stimme ist damit gefallen.“ Eine Zustimmung der Jungen Gruppe würde damit zugleich der Forderung von CDU-Chef Friedrich Merz entgegenkommen, der auf eine deutliche Mehrheit gedrängt hatte.
Auch Table.Media berichtet, dass die Zahl der Abweichler in der Union nur noch einstellig sein soll. Sollte sich das bei der Abstimmung am heutigen Freitagvormittag bewahrheiten, würde es sicherstellen, dass die Koalition eine eigene Mehrheit für das Rentenpaket hat.
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