Der Louvre in Paris ist das größte, bedeutendste und beliebteste Museum der Welt. Der Louvre ist so groß wie der Londoner Buckingham Palace und wichtiger als die vatikanischen Museen in Rom, das Metropolitan Museum of Art in New York oder das British Museum in London. Jedes Jahr wird der Louvre von mehr als neun Millionen Menschen besucht; für Japaner, Chinesen und Amerikaner ist ein Paris-Aufenthalt ohne Besuch des Louvre undenkbar. Im Louvre gibt es 400 Säle und Galerien mit Kunstwerken – wollte man sie alle sehen, müsste man fünfzehn Kilometer zu Fuß zurücklegen, eine ordentliche Wanderung.
Im Louvre befinden sich zehn Prozent aller wichtigen Kunstwerke Frankreichs, unter ihnen das berühmteste Gemälde der Welt überhaupt (Mona Lisa, um 1503–1506), die berühmtesten Marmorskulpturen der Antike (Venus von Milo, um 100 v. Chr., und Nike von Samothrake, um 190 v. Chr.) sowie so ikonische Bilder wie Die Freiheit führt das Volk von Eugène Delacroix (1830), Der Geldwechsler mit seiner Frau von Quentin Massys (1514) oder Der Schwur der Horatier von Jacques-Louis David (1784).
Der Louvre hat aber noch viel mehr zu bieten als die ewige Mona Lisa und Gemälde bis der Arzt kommt: nämlich riesige Sammlungen von ägyptischer, etruskischer, griechischer und römischer Kunst, Marmorskulpturen bis zum Abwinken und eine einzigartige Sammlung von Miniaturen, Möbeln und Schmuckstücken.
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Richtig: Schmuck. Möchte man gar nicht glauben, aber die Sammlungen des Louvre umfassen auch tonnenweise Schmuckstücke – alle extrem kostbar, selten und damit teuer. Im Louvre befinden sich zum Beispiel der Regent-Diamant, der mit 140,64 Karat etwa so groß wie ein Hühnerei ist und die Krone Ludwigs XV. sowie das Schwert Napoleons schmückte (Wert: rund 55 Millionen Euro). Weiter finden sich dort eine Smaragd-Halskette mit passenden Ohrringen, ein Hochzeitsgeschenk Napoleons I. (1769–1821) an seine zweite Ehefrau, Erzherzogin Marie-Louise von Österreich (1791–1847) (Wert: rund 4 Millionen Euro). Außerdem hätten wir da noch die Perlen- und Diamant-Tiara der Kaiserin Eugénie (1826–1920), Ehefrau Napoleons III. (1808–1873), die mit 212 Perlen, 1998 Brillanten und 992 Rosenschliff-Diamanten besetzt ist (Wert: rund 10 Millionen Euro) und eines der prunkvollsten Stücke des Zweiten Kaiserreichs (1852–1870) darstellt.
Pressekonferenz mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte | 06.07.2026











