Die Linkspartei will Apollo News aus Berlin-Treptow vertreiben – und startet dafür eine Kampagne, die sich offener Gewaltrhetorik bedient. Die Rede ist davon, Apollo News „auf die Tasten zu treten“, rechtes Gedankengut „aus den Köpfen zu treiben“ und es den Journalisten „ungemütlich zu machen“. Mit dabei ist auch eine Vertreterin der staatlich finanzierten Amadeu-Antonio-Stiftung.
Die Linkspartei plant, Apollo News aus seinen Redaktionsräumen in Berlin-Treptow zu vertreiben – das erklärte die Partei auf mehreren Flyern sowie einer kürzlich eigens anberaumten Veranstaltung gegen Apollo News. Auf Initiative des Bezirksverbands Treptow-Köpenick wurde eine eigene Arbeitsgruppe zur Koordinierung von Aktionen gegen Apollo News ins Leben gerufen.
Vergangene Woche Dienstag veranstaltete die Partei gemeinsam mit dem „Bund der Antifaschisten Treptow e.V.“ und einer Vertreterin der Amadeu-Antonio-Stiftung ein Treffen unter dem Motto „Apollo News: Die rechte Redaktion in unserem Kiez“. Es ging bei der Veranstaltung laut Ankündigung darum, „gemeinsam zu überlegen, wie wir dem einen Riegel vorschieben können“. Dabei ruft man kaum verhohlen dazu auf, die Pressearbeit von Apollo News zu stören und zu verhindern, und bedient sich einer offenen Gewaltrhetorik.
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