Lindner spielt Bedeutung von Wirtschaftspapier herunter: kein Ultimatum an die Koalitionspartner

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Lindner spielt Bedeutung von Wirtschaftspapier herunter: kein Ultimatum an die Koalitionspartner
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Jetzt spielt Christian Lindner die Brisanz seines Wirtschaftswende-Papiers herunter. Am Sonntag weigerte sich der Finanzminister in der ZDF-Sendung Berlin direkt, ein Ultimatum an die Koalitionspartner auszusprechen. Vergleiche seines Wirtschaftsmoratoriums mit dem FDP-Papier von 1982, das zum Bruch der damaligen Koalition von SPD und FDP geführt hatte, wies er zurück

„Wir sind in einer anderen Situation als 1982. Deshalb sind diese historischen Analogien nie richtig.“ Stattdessen brauche die deutsche Wirtschaft eine „Richtungsentscheidung“, sagte er. „So wie die wirtschaftliche Entwicklung ist, darf sie nicht bleiben.“

Lindner hatte sich mit dem Wirtschaftswende-Papier am Freitag in die Lage gebracht, Druck auf Grüne und SPD auszuüben – hätte dafür aber auf die Notwendigkeit des 18-seitigen Schreibens beharren müssen. Stattdessen forderte der FDP-Politiker am Sonntagabend, auch andere Akteure sollten Vorschläge vorlegen, wie die Wirtschaftskrise zu beenden sei. „Deutschland muss einen klaren Kurs haben“, erklärte der Finanzminister lapidar.

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