Im Zuge der vierzehntägigen Waffenruhe hatte Donald Trump verkündet, an einem langfristigen Frieden mit dem Iran zu arbeiten – erste Verhandlungen im pakistanischen Islamabad sind jetzt gescheitert. Ein Treffen zwischen US-Vizepräsident JD Vance und seiner Delegation sowie iranischen Offiziellen um den Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf ist in der Nacht auf Sonntag ergebnislos zu Ende gegangen, wie Vance selbst mitteilte.
Unter der Vermittlung Pakistans wurde 21 Stunden lang über die dauerhafte Öffnung der Straße von Hormus, Kriegsreparationen sowie die nuklearen Möglichkeiten des Iran verhandelt, um letztlich einen anhaltenden Frieden zu erzielen. Vor allem Unstimmigkeiten in der Atomfrage führten schließlich zur Abreise der US-Delegation. Die genauen Verhandlungspunkte sind nicht bekannt, Vance erklärte jedoch, der Iran habe sich bislang nicht zu einem freiwilligen Verzicht auf Atomwaffen oder auf Werkzeuge, mit denen solche hergestellt werden könnten, bereiterklärt.
Das iranische Regime habe sich insgesamt nicht auf die Bedingungen der USA einlassen wollen. Insgesamt habe es an Fortschritten gemangelt, monierte Vance infolge der Verhandlungen. Die Delegation habe ein „letztes und bestes Angebot“ unterbreitet, sich zuvor außerdem flexibel gezeigt und die eigenen Punkte mehrfach überarbeitet. „Wir werden sehen, ob die Iraner es akzeptieren“, sagte Vance lediglich über den letzten US-Vorschlag. Anschließend reiste er zurück in die USA.
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zum Bundeshaushalt 2027 | 06.07.26











