Die Linke ist am Wochenende mit demonstrativer Geschlossenheit in den Wahlkampf für die Berliner Abgeordnetenhauswahl gestartet. Doch abseits der Auftritte der Spitzenkandidatin Elif Eralp oder der Bundesvorsitzenden Ines Schwerdtner sorgten auch einzelne Wortmeldungen für Aufsehen – allen voran der Auftritt von Jorinde Schulz, Mitglied des Berliner Landesvorstands. Sie ist begeistert von der US-Linken um den New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani – und will die Polizei zusammenstreichen.
Beim Landesparteitag im Berliner Dong-Xuan-Haus in Lichtenberg verabschiedete die Partei ihr Wahlprogramm und stellte dabei zentrale sozialpolitische Themen in den Vordergrund – insbesondere Mietenpolitik, Umverteilung und staatliche Eingriffe in den Wohnungsmarkt (Apollo News berichtete).
Die Parteiführung setzt im Wahlkampf klar auf klassische linke Themen. Spitzenkandidatin Elif Eralp kündigte an, „die Millionäre belasten“ zu wollen, „um Millionen von Menschen zu entlasten“. Im Zentrum stehen Forderungen nach einem Mietendeckel für landeseigene Wohnungen, einer Vermögensteuer sowie staatlichen Eingriffen zur Senkung der Lebenshaltungskosten. Auch Maßnahmen wie günstigerer Nahverkehr oder sogenannte „Kiezkantinen“ sind Teil des Programms.
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